Dauerzeitfliegen; das ist die Version von „alle kommen runter, fragt sich nur, wie lange sie oben blieben“.
Es geht um die längste Flugzeit und danach muss man nur den Platz treffen; 5 Versuche hat jeder (die diesmal nur Herbert ausgenutzt hat).
Meistens geht es schneller runter als gewünscht. Die Teilnehmer vermuten dann immer die fehlende Thermik, den falschen Segler, den Wind oder (eigentlich nie) den Piloten selber.



Diesmal begrüßte uns gleich zu Anfang ein starker Nordwestwind, der aber den gesamten Nachmittag nicht nachließ*. Wer Glück hatte oder „den richtigen Riecher“ und konnte gute Zeitfenster bei etwas weniger Windstärke nutzen.
Es gab mehr Außenlandungen als reguläre auf der Piste. In weiser Voraussicht hat unser Obmann die Wiese nebenan mähen lassen, damit die verirrten Flieger auch wieder leicht gefunden werden konnten.
Wieder einmal stand unter diesen schwierigen Bedingungen Kameradschaft im Mittelpunkt. Jeder half den anderen, damit halbwegs gute Flugkorridore genutzt werden konnten und Landeanflüge sicher durchgeführt werden konnten.
Wenngleich die eine Lektion noch nicht ganz sitzt: keine Kreise mehr in tiefer Höhe bei starkem Wind – besser oben zurückfallen lassen und höher zur Landung anfliegen. Vielleicht klappt’s ja das nächste Mal.
Bemerkenswert: Gregor konnte sich mit „nur“ knapp über 13 Minuten durchsetzen und geht als Sieger vom Platz (Mit 5 Minuten Flugzeit war man schon im guten Mittelfeld).
Zweiter wurde Daniel vom Herbert.

Die Stimmung war ob der doch warmen Temperatur ausgezeichnet gut; natürlich tragen auch Kuchen und Kaffee sowie die berühmten Palatschinken (die besten überhaupt) dazu bei. Danke an Ingrid und Kathi.






Die Zeitnehmung wird vorbereitet:

*Eine Mischung der beiden griechischen Winde „Zephyros“ und „Boreas“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Anemoi) – langsam haben wir hier das griechische Windsystem bei den Bewerben durch …
Die Ergebnisse im Detail:
